Ester Vonplon

Wohin die letzte Schneeflocke fällt
8. März – 12. April 2019

 

In der zweiten Ausstellung der Galerie Loewen im Jahr 2019 wird das Schaffen der Photokünstlerin Ester Vonplon gezeigt.

 

Ausgangspunkt von Ester Vonplons künstlerischen Arbeit ist immer wieder die Landschaft. Spezifisch ist dabei nicht der konkrete geografische Ort, sondern das Faktum, dass Landschaft zuerst
und vor allem als formbare Materie gesehen werden kann.
Diese formbare Landschaft die immer gleichen Bedingungen unterworfen ist: Fels, Schnee, Eis, Sand, Wüste, Wasser, Wolken – verschiedene Aggregatzustände – immer sehr stofflich, immer in der Möglichkeitsform, eingebunden in einen kontinuierlichen
Prozess von Werden und Vergehen.

Die Arbeiten handeln von einer radikalen Reduktion und einer

Isolierung der Motive auf nichts als sich selbst aus. In
Vonplons Arbeit geht es um die Sehnsucht nach Freiheit und der Angst des Individuums auf unkartografiertes Terrain
vorzudringen, was, je nach dem, befreiend
oder gefährlich sein kann.

 

Ester Vonplon zeigt gänzlich neue Arbeiten aus den Jahren 2018 und 2019, darunter eine neu geschaffene Werkgruppe, welche das Entstehen und Vergehen von Schneekristallen dokumentiert
und festhält. Diese eigenständigen, sehr zeichnerischen
Werke zeigen die Schönheit und Komplexität im Mikrokosmos auf.

Als dialogproduzierende Werkgruppen werden die beinahe schwerelosen Arbeiten aus dem Val Ciurcusa und die grossformatigen Werke aus der Serie «It would take 50 flakes to make 1 gram of snow» gezeigt.

 

Ester Vonplon zeigt auch mit dieser Ausstellung die ungebundene Qualität und Eigenständigkeit in ihrem Schaffen.

 

Eine Auswahl der ausgestellten werke